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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

BMlive - Freitag, 6. Dezember 1996

Alles Gute kommt von oben. In einem kleinen amerikanischen Dorf kommt das Gute in Gestalt von Bill Starbuck daher. Starbuck ist seines Zeichens Regenmacher. Er kommt wie gerufen, denn eine Dürre plagt das Land. Er bringt neue Hoffnung.

Doch ist er wirklich so gut? Vielleicht ist sein Zauber nicht echt. Große Zweifel hat Lizzie Curry. Sie hat mit dem Aberglauben nichts am Hut. Die Versprechungen des Regenmachers wirken zu unglaublich.

BMlive - Freitag, 6. Dezember 1996

Matze ist tot. Er hat sich das Leben genommen. Den ständigen Terror in der Klasse hat er nicht mehr ausgehalten. In der Klasse 8c kämpft jeder gegen jeden - und der Schwächere unterliegt! Dann kommt eine Neuer in die Klasse: Sven, der härter im Nehmen ist als Matze.

Der Tod eines Schülers bringt neue Unruhe. Denn es stellt sich die Frage: Wer ist schuldig an seiner Verzweiflungstat? Entsetzen und Schuldgefühle plagen Mitschüler, Lehrer und Eltern. Verdrängen, vertuschen und verschweigen sind da probate Mittel...

Feuilleton - Dienstag, 10. Dezember 1996

Zwei Lichter leuchteten zum zweiten Advent. Nicht nur auf dem Adventskranz leuchten die Kerzen, nein, auch im Konzertsaal geht so manches Licht auf. Diese beiden Leuchten heißen Balázs Nemes und Sebastian Herberg. Sie waren die Solisten beim Konzert der Dresdner Kapellsolisten im Schloßtheater Potsdam.

Feuilleton - Freitag, 13. Dezember 1996

Von Erasmus von Krause

Hermia und Lysander lieben einander. Helena liebt Demetrius, dieser jedoch Hermia. Der Reigen der Herzen beginnt: Lysander wird seiner Hermia untreu, und des Demetrius Haß auf die liebestolle Helena wandelt sich plötzlich in wahre Liebe.

Regisseur Peter Lüder hat William Shakespeares «Ein Sommernachtstraum» in eigener Bearbeitung auf die Bühne gebracht. Seine «Die vier Liebenden» entreißt das Zaubermärchen dem Traumschlaf und versetzt es in einen Zustand des Halbschlafes; denn so recht erhellend ist die Inszenierung nicht.

BMlive - Freitag, 13. Dezember 1996

Ganz oben im 23. Stock geht es hoch her. Dort frönt man der hohen Kunst des Sketches. Im New Yorker Hochhausbüro schreiben Gagautoren für eine Show die Witze am Fließband. Das alles ist ein hartes Brot.

Wir sind in den 50er Jahren. Der politische Druck der McCarthy-Zeit ist überall zu spüren. Es gibt also genug Material für kritische Denker. Die intellektuelle Schreibertruppe produziert mit viel Schweiß und Geist das Feuerwerk an Gags. Doch schreiben sie nicht um des Kalauers selbst willen.

BMlive - Freitag, 13. Dezember 1996

Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann. Das sollte eigentlich auch Truffaldino wissen. Doch er tanzt lieber gleich auf zwei Hochzeiten; sprich: er will der Diener zweier Herren sein.

Klar, daß das etliche Komplikationen mit sich bringt. In einem Hotel in Venedig haben sich zwei hohe Herren einquartiert. Doch der eine «Herr» ist Beatrice, die Geliebte Florindos; der andere Herr ist Florindo selbst. Die Liebenden wissen nichts von einander.

BMlive - Freitag, 13. Dezember 1996

Opa Tauberich wird 80. Kein Grund zur Panik - ein Grund für eine Familienfeier. Das aber ist Grund zur Panik! Opa Tauberich entlockt all dies nur ein frostiges Grinsen. Kein Wunder, denn er hat sich vor 30 Jahren einfrieren lassen!

Damals packte ihn das kalte Grausen vor seinen Söhnen Ernst und Louis. Er wollte deren Schauspiel-Stümperei nicht länger ertragen und erst wieder unter die Lebenden zurückkehren, wenn dies die Karrieren der beiden rechtfertigen.

Feuilleton - Montag, 16. Dezember 1996

Er ist ein Zeuge unseres Jahrhunderts. Georg Knepler wird am 21. Dezember 90 Jahre alt. Als Gründungsrektor der Hochschule für Musik Hanns Eisler hat er sich beachtliche Verdienste erarbeitet. Sein an Ereignissen reiches Leben spiegelt das 20. Jahrhunderts wider.

Das zu würdigen fanden sich am gestrigen Sonntag etliche Freunde und Weggefährten in der Hochschule in Mitte ein. Man scharte sich um den rüstigen Jubilar, und würdigte ihn an seiner alten Wirkungsstätte.

Feuilleton - Donnerstag, 19. Dezember 1996

Was ist bloß mit Berlins Off-Theaterszene los? Viel ist da los! Einen kleinen Eindruck davon haben Sira Ullrich und Falk Mechelk gesammelt. Filmisch aufbereitet zeigten sie ihre Erkenntnisse und Impressionen. Der Filmessay «Run off» wurde im Theaterprobenhaus am Koppenplatz vorgestellt.

BMlive - Freitag, 20. Dezember 1996

Das Spiel ist aus. Am Ende. Tote Natur und leerer Himmel sind übrig geblieben. Und auch ein paar Menschen. Sie sind erbarmungslos der Katastrophe ausgesetzt. Hamm und Clov leben irgendwo in diesem Nirgendwo. Ihre verloren gegangene Existenz, die so absurd scheint, versuchen sie in all dem Nihilismus noch selbst zu verstehen...

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