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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

BMlive - Freitag, 1. November 1996

Es spukt in Canterville! Vor dem Gespenst wird gewarnt!! Doch was schert das den Botschafter Otis? Schließlich ist er ein fortschrittlicher Amerikaner. Also kann es für ihn so etwas wie ein antiquiertes Gespenst nicht geben.

Er bezieht mit seiner Familie ein altes englisches Schloß nahe London. Bald geschehen merkwürdige, unheimliche und unerklärliche Dinge – unerklärlich allerdings nur für den, der nicht an Gespenster glaubt...

Potsdam - Mittwoch, 6. November 1996

Wer möchte dem tristen Novemberwetter jetzt nicht gerne wieder nach Süden entfliehen? Einen noch so kurzen Traum von Sonne und südländischer Lebensart genießen, derweil im kalten Potsdam der Alltag fern ist?

Einen Hauch des Fernwehs konnte man am Sonntag im Hans-Otto-Theater stillen. Italien kam in die brandenburgische Landeshauptstadt zu Besuch und ließ sein musikalisches Temperament durch das Haus am Alten Markt wehen.

BMlive - Freitag, 8. November 1996

Ehe der Aufstand abgestanden ist, will man die Früchte des Aufbegehrens genießen. Doch die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere. Dies ist die Einsicht dreier arbeitsloser Frauen nach der Wende. Was ist aus der Revolte geworden? Etwa eine Reform? Fehlanzeige!

BMlive - Freitag, 8. November 1996

Der zweite Frühling kommt im Herbst. Mit stürmischem Übermut würfeln die Frühlingsgefühle all das durcheinander, was so geordnet schien. Die vermischten Gefühle bringen viel Turbolenzen mit sich. So ergeht es Hermann und Christine: Sie kennen sich lange, sie kennen sich gut. Doch plötzlich ist alles anders. Wolfgang Spier spielt und inszeniert das Stück mit Johanna von Koczian im Theater am Kurfürstendamm. BMlive sprach mit beiden Schauspielern.

BMlive: Was für Menschen stellen Sie uns in diesem Stück vor?

Feuilleton - Samstag, 9. November 1996

Japans Exotik hat hierzulande einen besonderen Zauber. Der Reiz des Fremden ist groß. Gerade in der Kunst ist diese Faszination besonders spürbar, öffnet sie doch Einsichten in die Seele eines Volkes, die einem im alltäglichen Umgang meist verschlossen bleiben.

BMlive - Freitag, 15. November 1996

Warum grüßt mich mein Nachbar nicht? Vielleicht hat er es nur eilig. Oder er hat mich nicht gesehen. Oder er hat was gegen mich! Ich habe ihm doch nichts getan!! Warum also haßt er mich?!

Diese Frage kann der geübte Pessimist leicht beantworten. Er kennt den Weg zur selbstgemachten Melancholie. Keine Frage: Es ist eine hohe Kunst aus alltäglichen Begebenheiten eine existenzbedrohende Katastrophe zu machen.

Feuilleton - Sonntag, 17. November 1996

Romantische Märchenopern gehören in die Winter und Weihnachtszeit. Doch es gibt mehr als immer nur «Hänsel und Gretel». Die Geschichte von zwei Königen, die gerne «Schwarzer Peter» spielen und so dem Märchen den Namen geben, gehört auch dazu. Die Oper von Norbert Schultze ist ab dem 16. November im Metropol Theater zu sehen.

Feuilleton - Freitag, 22. November 1996

Stilmix und Crossover sind ja sehr beliebt. Und was ein rechter Jazzer ist, findet in alten Schlagern genug Material für seine Art Musik. So hielt es auch Till Brönner mit alten deutschen Schlagern und präsentierte «German Songs» im Großen Sendesaal des SFB.

BMlive - Freitag, 22. November 1996

Ursula Temps ist kein Star, mehr eine Königin im Reich der Literatur. Heimisch ist sie damit auf den kleinen Bühnen. Und obwohl sie kein großes Publikum hat, so ist sie doch durch Mundpropaganda bekannt geworden. In ihren Soloprogrammen macht sie literarische Werke erlebbar. Jetzt auch wieder vom 27. bis 30. November in der Vaganten Bühne mit Dürrenmatts «Mondfinsternis». BMlive sprach mit der Künstlerin.

BMlive: Wie kamen Sie dazu, Literatur als Theater auf die Bühne zu stellen?

Potsdam - Montag, 25. November 1996

Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird im Angesicht des Todes immer neu gestellt. Eine beeindruckende Antwort in Musik hat Mozart mit seinem Requiem gegeben. Vielleicht ist es auch aus der Entstehung kurz vor seinem eigenen Tode ein so ungemein mitreißendes Klangereignis geworden. Es ist in jedem Fall ein in Musik gegossenes Zeugnis für das ewige Leben.

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