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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

BMlive - Freitag, 3. November 1995

Al und Angel sind auf der Suche nach einem gelobten Land, dem Land der Freien. So unterschiedlich beide auch sein mögen, sie sind auf dem Weg zum gleichen Ziel: Sowohl der intellektuelle Al als auch der ehemalige Preisboxer Angel erhoffen sich ein neues Glück vom Leben in diesem Land. Als sie an dessen Grenze angelangen, stellt man ihnen die Aufgabe, Jesus zu ermorden. Ist der Weg in die neue Freiheit eine Sackgasse?

BMlive - Freitag, 3. November 1995

Eigenwillige Version

Die märchenhaften Zeiten des Glücks und der unbeschwerten Jugend sind bedroht als der große graue Wolf aus dem Wald auf die Wiese kommt, auf welcher Peter gerne spielt. Peter und der Wolf, das bekannte und beliebte russische Märchen wird in einer eigenen und eigenwilligen Fassung der Volksbühne auf die Bühne im Prater an der Kastanienallee gebracht.

Feuilleton - Montag, 6. November 1995

Einen wahrhaft delikaten Ohrenschmaus galt es in der Komischen Oper als sonntägliche Matinee zu genießen. Besonderheit dieses Konzertes war die Verbindung mit einem Menü, das der Chefkoch des Restaurants «Silhouette» im Grand Hotel Maritim, Rolf Schimdt, zubereitet hatte. Doch zuvor erklang barocke Tafelmusik als akustische Labung - frisch serviert vom Ensemble Musikalisches Bankett. Die elf Damen und Herren tischten ein erquickliches Mahl in sieben Gängen auf.

Feuilleton - Donnerstag, 9. November 1995

Silke Technau und Kristiane Balsevicius lassen seit 20 Jahren die Puppen tanzen. 1975 gründeten die beiden in Berlin das Mäusetheater aus dem inzwischen das Kobalt Figurentheater wurde.

Zu Hause sind sie mit ihren Inszenierungen überall dort, wo man sie gerne sieht. Und ihr Publikum ist international. Ob in Berlin, Italien, Rußland oder anderen Orten: Die Begeisterung für das Puppenspiel ist ansteckend.

BMlive - Freitag, 10. November 1995

Der real nicht mehr existierende Sozialismus in den slawischen Staaten reizte den Amerikaner Toni Kushner - selbst bekennender Sozialist - zu surreal existierender Satire. Sein neues grotesk-satirisches Stück heißt «Slawen!» und wird seit dem 1. Oktober im Maxim-Gorki-Theater gespielt. Regisseur Eric Laufenberg hat sich dem Spiel um Staatskorruption und soziale Not angenommen.

Feuilleton - Sonntag, 12. November 1995

Fernweh allein war es wohl in den seltensten Fällen, wenn ein Musiker fernab der Heimat seiner Kunst nachging. Die Suche nach neuen Anregungen mag ein Motiv gewesen sein. Vertreibung und Flucht waren gerade in unserem Jahrhundert Gründe, in die Fremde zu gehen.

Feuilleton - Montag, 13. November 1995

Dionysische Freuden im Apollo-Saal: Wein, Weib und Gesang oder - mit eher britischem Understatement Music, Love and Wine - hieß es zu nachmittäglicher Stunde, als Peter Schreier Lieder von Haydn und Beethoven sang. Doch so von den Musen geküßt, entwickelte sich das Konzert weniger als eines im Sinne Orpheus als vielmehr des Ossian: eben gälisch und nicht griechisch.

Feuilleton - Donnerstag, 16. November 1995

Eine Künstlerpersönlichkeit mit viel Ausstrahlung betrat das Podium des Kammermusiksaales der Philharmonie: Alexander Malter, Russe des Jahrganges 1946 und seit vier Jahren in Berlin heimisch, ließ sein virtuoses Können in Werken von Haydn, Schubert und Skrjabin hören. Meisterhaft gelang ihm Joseph Haydns C-Dur Sonate Hob. XVI/10, deren thematische Durchführung in Malters Spiel ganz neue Transparenz gewann. Von subtiler Leichtigkeit und dabei doch bewegender Ausdrucksfülle kamen die vier Impromptus D 899 von Franz Schubert zum Klingen.

BMlive - Freitag, 17. November 1995

«Rechts Lametta, links Lametta und der Bauch wird immer fetter. In den Lüften ist er Meester, Hermann heeßt er», lästerte der Volksmund hinter vorgehaltener Hand über Hermann Göring. Er galt als Witzfigur im monströsen Apparat der verbrecherischen Nazidiktatur.

Feuilleton - Samstag, 18. November 1995

Um den Erfolg nicht nur künstlerisch zu sichern, sondern auch eine finanziellen Perspektiven zu untermauern, wurde jetzt ein Förderverein für die Spectrum Concerts Berlin gegründet. Prominente Freunde des Ensembles ließen es sich nicht nehmen, Ehrenmitglieder zu werden: Rolf Liebermann und Wolfgang Stresemann führen die Liste der guten Namen an. Per Ansprache beziehungsweise einer verlesenen Grußadresse setzten sich beide für das von Frank S. Dodge gegründete Ensemble ein.

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