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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

BMlive - Freitag, 1. September 1995

Zauberhafte Aussichten: Berlin ist im Mozart-Fieber, «Die Zauberflöte» wird allenthalben gespielt. Die drei großen Opernhäuser der Stadt bieten ihre eigenen Inszenierungen des Werkes auch in der kommenden Spielzeit. Sowohl in der Deutschen Oper als auch an der Staatsoper wird der Bühnenbetrieb der Saison mit der Oper eingeleitet.

BMlive - Freitag, 1. September 1995

Walzerseligkeit beim Heurigen: Die «Geschichten aus dem Wiener Wald» beschrieb der österreichische Dramatiker Odön von Horváth in seiner gleichnamigen Tragikomödie. Wie sich die junge Marianne auf die Suche nach ihrem persönlichen Glück macht, wird ab dem 7. September in den Kammerspielen des Deutschen Theaters zu sehen sein. Intendant Thomas Langhoff hat das Volksstück aus dem Jahre 1930 inszeniert.

Feuilleton - Samstag, 2. September 1995

Veranstaltungen aus allen Wissensgebieten im Angebot

Unterhaltung, Wissenschaft, Politik, Reisen, Kinderprogramme und Weiterbildung: Das alles unter einem Dach bietet die Urania in bewährter Tradition wieder vom 11. September an. In einer Jahrespressekonferenz stellte die Vorsitzende Jutta Semler stolz die Bilanz vor: Knapp eine Viertelmillion Besucher hatte das Haus im vergangenen Jahr. Auch die Aussichten auf das neue Programm sind vielversprechend. Die neue Zweimonatsübersicht liegt vor.

Feuilleton - Samstag, 2. September 1995

Den Charme einer Fahrt durch die Geisterbahn hat das neue Stück des Orphtheaters in Prenzlauer Berg. Die deutsch-russische Ko-Produktion ist eine dramatisierte Fassung von Dostojwskis Roman «Schuld und Sühne» unter dem Titel «Verbrechen und S.».

Das Publikum sitzt unter oder auf einem in eine Ecke gedrängtem Baugerüst und verfolgt 90 Minuten lang das Spiel der zehn Akteure. Die düstere Atmosphäre des mit künstlichen Spinnweben reichlich ausstaffierten Raumes und die in grünliches Licht getauchte Szenerie rufen den Eindruck eines Horrortrips nach Jahrmarktsmanier hervor.

Feuilleton - Sonntag, 3. September 1995

Auf CD und im Äther: Günter Neumanns Insulaner

Die Legende wurde während der Berlin-Blockade geboren: Günter Neumann machte am 25. Dezember 1948 sein Rundfunk-Kabarett «Die Insulaner» auf. Doch bei der einen geplanten Sendung blieb es nicht; es folgten an die 150 weitere. Die Kabarettisten wurden zu einer Berliner Institution.

Feuilleton - Sonntag, 3. September 1995

Die Potsdamer Straße wird für Augenblicke ein Ort für Rückblicke auf das eigene Leben und das der Stadt Berlin. Der Berliner Autor Bodo Morshäuser (42) läßt in seinem neuen autobiographischen Roman «Gezielte Blicke», den er in einer Lesung im Literaturhaus vorstellte, Erinnerungen der letzten Jahrzehnte Revue passieren. Die Geschichte Berlins reflektiert er anhand des persönlichen Erlebens in dieser Stadt.

Feuilleton - Sonntag, 3. September 1995

Die Eroberung Mexikos als avantgardistische Performance brachte die Gruppe Ziguri Ego Zoo im Tacheles auf die Bühne. Genannt haben sie ihr opernartiges Projekt «Cronica X». Das Zeitalter der Eroberungen ist nur Anlaß, nicht jedoch Thema dieser Produktion.

Feuilleton - Montag, 4. September 1995

Pekarsky Ensemble zu Gast im Hebbel-Theater
Von Erasmus von Krause

Eine «geschlagene» Stunde lang präsentierte das Moskauer Pekarsky-Percussions-Ensemble sein Festwochen-Konzert mit Neuer Musik aus Rußland im Hebbel-Theater. Auf dem Programm: sieben Werke des 20. Jahrhunderts für Schlagzeug von Komponisten aus der ehemaligen Sowjetunion. Was die fünf Herren aus Moskau boten, war ungemein faszinierend.

Feuilleton - Dienstag, 5. September 1995

Zu einer Liegeblockade hat sich Mischin entschlossen und sich in den Flur der Wohngemeinschaft gelegt, der er zugewiesen wurde. «Ich habe gestört, und ich werde stören» lautet sein Kommentar dazu, als ihn die aufgebrachten Mitbewohner attackieren. Alle Zimmer sind mit Mietern belegt, die stolz ihre eigene Ignoranz zur Schau stellen.

Feuilleton - Freitag, 8. September 1995

Die sattsam bekannten Jugend-Depressionen, die Langeweile und die Zukunftsängste junger Menschen bewegen jede Generation aufs neue. Das Theater im Kino widmete dem Thema eine eigene Inszenierung: Das Stück «wir.ALLEIN.» zeigt eine Wohngemeinschaft junger Menschen.

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