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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

Feuilleton - Samstag, 1. Juli 1995

Die Ehre, den krönenden Abschluß unter die Reihe der Berliner Förderkonzerte im Steinway-Haus zu setzen‚ kam dem 29jährigen Havard Gimse zu. Im Rahmen dieser Konzerte können junge Musiker sich und ihr Talent vorstellen. Erst vor einem Jahr von der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» gemeinsam mit der Hochschule der Künste ins Leben gerufen, erfreuen Förderkonzerte so regen Zuspruchs, daß sie fortgesetzt werden sollen.

Feuilleton - Montag, 3. Juli 1995

Mit Klassikern unterwegs nach Treuenbrietzen

Mit Klassikern auf Landpartie lautet die einladende Aufforderung an alle die an den brandenburgischen Sommerkonzerten im grünen Umland teilhaben wollen. Gemeinsam mit der Berliner Morgenpost boten die Veranstalter jetzt ein Konzert in der Marienkirche zu Treuenbrietzen. Streichquartette von Joseph Haydn standen auf Programm, gespielt vom Hartog- Quartett.

Feuilleton - Dienstag, 4. Juli 1995

Kreuzberger Hofkonzerte mit Gästen aus Brisbane

Die Welt trifft sich in Berlin, nicht vor dem Reichstag, sondern auch bei den Hofkonzerten. Einen recht ungewöhnlichen Konzertabend konnte man in der Kreuzberger Schultheiss-Brauerei erleben. Drei Komponisten aus Brisbane und einer aus Hamburg standen auf dem Programm von «Brisbane-Berlin-Brahms». Tim Florence, Philip Mayers und Brett Dean, alle Anfang 30, in Brisbane ausgebildet und in Berlin lebend, präsentierten ihre Kompositionen.

Feuilleton - Freitag, 7. Juli 1995

Es begann stürmisch: Wie der Ritter von der traurigen Gestalt gegen Windmühlenflügel kämpft, hat Georg Philipp Telemann in seiner Burlesque Don Quichotte beschrieben. Mit musikalischen Mitteln erzählt er Cervantes Roman nach. Hinreißend interpretiert wurde das Werk durch das Ensemble La Follia Salzburg. Dieses Kammermusikensemble spielte bei den 25. Bachtagen im Musikinstrumenten-Museum Werke von Bach, Telemann und Händel.

Feuilleton - Samstag, 8. Juli 1995

Ein großer Chor, ein großartiger Chor: 200 Mitglieder der zählt der Turtle Creek Chorale. Der Männerchor aus Dallas tritt ganz selbstbewußt als der Welt größter Chor schwuler Männer auf. Sein besonderes Anliegen beim Konzert in der Hochschule der Künste war die Unterstützung des Aids-Hospiz «Lighthouse Berlin». In den 16 Jahren seines Bestehen hat der Chor 93 seiner Mitglieder durch diese Krankheit verloren. Grund genug, dem «Lighthouse Berlin» Spende in Höhe von 2000 Dollar zu überreichen.

Feuilleton - Sonntag, 9. Juli 1995

Nonstrom Ensemble aus Warschau zu Gast im Podewil
Von Erasmus von Krause

In diesem Hofkonzert trafen buchstäblich die polnische Moderne und die deutsche Klassik aufeinander. Arrangiert hatte diese Begegnung das Nonstrom Ensemble aus Warschau. Treffpunkt war der Hof des Podewil an der Klosterstraße.

Die vier jungen Polen des Ensembles ließen geographische und stilistische Grenzen an diesem Abend hinter sich. Werke von Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach wechselten sich mit zeitgenössischen Kompositionen aus Polen ab.

Feuilleton - Montag, 10. Juli 1995

Mit den Regensburger Domspatzen auf Landpartie
Von Erasmus von Krause

Wochenend' und Sonnenschein: Die Brandenburgischen Sommerkonzerte - unterstützt von der Berliner Morgenpost - luden zur Landpartie ins Kloster Zinna. Schon die Anfahrt zu diesem malerischen Ort ist ein Genuß. Den Duft sommerlicher Kiefernwälder noch in der Nase und den Anblick wogender Kornfelder vor Augen, versammelte sich die Gemeinde der Musikliebhaber in der Klosterkirche, um die Regensburger Domspatzen zu hören.

Feuilleton - Dienstag, 11. Juli 1995

Als Buch zur Musik der Wiener Schule ist jetzt der Briefwechsel zwischen Alexander Zemlinsky und Arnold Schönberg erschienen. In einer Matinee im Musikinstrumenten-Museum wurde der erste Band einer Reihe präsentiert, die in insgesamt neun Werken auch die Briefe anderer Komponisten dieser Stilrichtung vorstellen will.

Rudolf Stefan erläuterte die oft ambivalente Freundschaft zwischen Alexander Zemlinsky und Arnold Schönberg. Beide gingen musikalisch recht unterschiedliche Wege: Zemlinsky blieb den Traditionen verpflichtet, Schönberg verstand sich als Neuerer.

Feuilleton - Mittwoch, 12. Juli 1995

Mit «königlichen» Auszeichnungen bereits geehrt, trat Markus Groh vor sein Publikum in der Hochschule der Künste. Im Mai hat der 25jährige beim internationalen Musikwettbewerb «Königin Elisabeth» in Brüssel den ersten Preis gewonnen. Daß er dieses Preises würdig ist, zeigte er nun auch dem Berliner Publikum.

Feuilleton - Donnerstag, 13. Juli 1995

Ganz im ökumenischen Sinne war der Berliner Dom Ort für ein geistliches Konzert der orthodoxen Ostkirche. Der Kammerchor Oktoich der Kirche St. Kyrill und Methodius aus Breslau sang eine Vielzahl der alten geistlichen Lieder dieser traditionsreichen und traditionsbewußten Kirche. Grzegorz Celuski leitete den aus acht Sängern bestehenden Chor und übernahm gelegentlich auch die Solopartien.

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