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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

Feuilleton - Mittwoch, 7. Juni 1995

Mit klarem, kräftigem Klang wurde jetzt Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll im Konzerthaus am Gendarmenmarkt aufgeführt. Die Berliner Singakademie unter ihrem Dirigenten Achim Zimmermann brachte das große Werk großartig zu Gehör. Den Sängern gelang eine machtvolle Interpretation, die mit aller Selbstverständlichkeit der anspruchsvollen Komposition gerecht wurde.

Feuilleton - Mittwoch, 7. Juni 1995

«Orpheus oder: Der Blick zurück» heißt eine Veranstaltungsreihe im Podewil, die jetzt ihren vielversprechenden Auftakt erlebte. Bis zum 9. Juni wird dort alte und neue Musik zu hören sein, wobei die alte Musik in ihrer Bedeutung für die Moderne gewürdigt werden soll.

Mit Liedern des Renaissance-Komponisten John Dowland, genannt The English Orpheus, begann die Konzertreihe. Emma Kirkby trug mit ihrem lyrischen Sopran Dowlands Lieder mit fast schon mystischer Anmut und Schönheit vor, Auf der Laute wurde sie begleitet von Anthony Rooley.

Feuilleton - Donnerstag, 8. Juni 1995

«bach, blech & blues» spielte in der Lindenkirche
Von Erasmus von Krause

Von der Wucht blechbläserischen Klangs war die Lindenkirche am vergangenen Dienstagabend beim Konzert des Ensembles «bach, blech & blues» erfüllt. In dem sakralen Raum fühlte man sich dabei unweigerlich an die Urgewalt der Posaunen erinnert, die vor Jericho einst die Mauern hatten einstürzen lassen. Doch heutzutage fallen Mauern aus anderen Gründen - und diese Musik ist auch eher erbaulich zu nennen.

Feuilleton - Freitag, 9. Juni 1995

Mit einem strahlenden Lächeln hob Marc Piollet den Taktstock, und das Orchester antwortete ihm mit einem ebenso strahlenden Klang. Der gelungene Auftakt zu einem beeindruckenden Konzert war gemacht. Die jungen Musiker des Reinickendorfer Jugendsinfonieorchesters vollführten mit großer Spielfreude wahre Glanzleistungen.

Feuilleton - Sonntag, 11. Juni 1995

Zur brillanten Hommage geriet das «Fest für Gabriel Fauré» das im Kammermusiksaal des Schöneberger Rathauses mit Gesang und Gedichten gefeiert wurde.

Musiker, Literaten und Tänzer waren anläßlich des 150. Geburtstages von Gabriel Urbain Fauré gekommen. An die Vielseitigkeit des 1924 verstorbenen französischen Komponisten galt es würdig zu erinnern.

Feuilleton - Dienstag, 13. Juni 1995

Australien-Festival in Berlin und Brandenburg
Von Erasmus von Krause

Fernweh nach Australien kann man derzeit auf einfachste Weise stillen. Bis in den Herbst hinein werden uns unter dem Titel «Erlebnis Australien 95» in mannigfaltigen Veranstaltungen Kunst, Kultur und Leben in Australien näher gebracht. Bildende Kunst, Literatur, Architektur, Film, Video, klassische und moderne Musik, kulinarische Genüsse, Volksfeste und Symposien werden über das Stadtgebiet verteilt, sowie in Potsdam und Beeskow angeboten.

Feuilleton - Mittwoch, 14. Juni 1995

Raffinierte Besetzung, kompositorische Besonderheiten und eine beachtenswerte Wiederentdeckung zeichnete das Konzert des Ensembles Wien-Berlin im Kammermusiksaal der Philharmonie aus.

Die fünf exzellent musizierenden Herren aus Wien und Berlin zeigten, daß sich nicht nur die Städtenamen reimen, sondern sich auch ihr Zusammenspiel harmonisch fügt.

Feuilleton - Montag, 19. Juni 1995

In der Tradition König Davids, des großen Psalmisten des Alten Testaments, gestaltete der Staats- und Domchor Berlin ein Konzert im Berliner Dom. Die Knaben und Männer des Chores sangen unter der Leitung von Christian Grube geistliche Lieder a cappella aus verschiedenen Epochen. Ergänzt wurde das Programm durch Solo-Orgelwerke, die Michael Pohl vorstellte.

Feuilleton - Dienstag, 20. Juni 1995

«Carmina Burana» in der St. Matthäus-Kirche

Fortuna, die Göttin des Glückes, besungen in Carl Orffs «Carmina Burana», sie war auch diesem Konzert wohlgesonnen. Die Berliner Bach Akademie brachte das Werk aus Anlaß des 100. Geburtstages des Komponisten in der St. Matthäus-Kirch am Kulturforum zu Gehör. Dirigent Heribert Breuer kostete mit seinem Chor alle Raffinessen der Partitur aus.

Feuilleton - Donnerstag, 22. Juni 1995

Es waren einmal fünf Märchen, die machten sich gemeinsam auf den Weg zum Glück. Sie gerieten in die Mühlen moderner Kunst, wo sie grob geschrotet wurden. Und wenn sie nicht gestorben wären, dann lebten sie noch heute...

«Wege zum Glück» hieß der abstruse Konzertabend im Kammermusiksaal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt, der Grimms Märchen mit den Mitteln Neuer Musik auf die Bühne brachte. Der Berliner Kammerchor skandierte unter der Leitung von Mirjam Sohar Textteile verschiedener Märchen.

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