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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

Feuilleton - Freitag, 2. Dezember 1994

Von Erasmus von Krause

Die finanzstärkste Kulturstiftung Deutschlands, die Stiftung Kulturfonds, hat in Dr. Ingo Fessmann einen Geschäftsführer, der seit vielen Jahren in Berlin für die Kulturpolitik der Stadt rührig ist. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit.

Berliner Morgenpost: Herr Dr. Fessmann, wie kam es zur Gründung dieser Stiftung?

Feuilleton - Sonntag, 4. Dezember 1994

Potsdam-Duo gastierte im Kreuzberger Meistersaal

Als Flötist aus Potsdam wird man gern seinen Tribut dem flötenspielenden Monarchen Friedrich II. zollen. So tat es Christian Lau zusammen mit dem Gitarristen Axel Eiter, als Potsdam-Duo unterwegs in Sachen «Kostbarkeiten der Kammermusik». Ihre meisterlichen Interpretationen brachten sie jetzt im Kreuzberger Meistersaal dem Publikum zu Gehör.

Feuilleton - Donnerstag, 8. Dezember 1994

Eine gehörige Anzahl unerhört neuer Musik wurde im BKA zu Gehör gebracht - wie es sich für einen besonderen Anlaß gehört! Das 250. Konzert der Reihe «Unerhörte Musik» stellte Werke Berliner Komponisten vor. Das auf solche Musik spezialisierte Modern Art Sextet interpretierte engagiert die Stücke.

26 Komponisten griffen zur Feder und brachten speziell für diesen Anlaß und dieses Ensemble kurze Stücke zu Papier. Inspirierende Überschrift des Abends war «Berliner Haiku». Die Stimmung der einzelnen Werke war recht unterschiedlich.

Feuilleton - Donnerstag, 8. Dezember 1994

Von Erasmus von Krause

Braucht Berlin ein Landeskulturgesetz? Mit dieser Frage wurde eine Podiumsdiskussion in der Berliner Stadtbibliothek mit den kulturpolitischen Sprechern der Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus eröffnet. Geladen hatten das Kulturwissenschaftliche Institut der Akademie für Kultur und Bildung in Berlin. Der Einladung gefolgt waren Uwe Lehmann-Brauns (CDU), Joachim Günther (SPD), Dieter Klein (PDS), Albert Eckert (Bündnis 90/Grüne), und Peter Tiedt (FDP) sowie Christa Tebbe, Leiterin des Kunstamtes Kreuzberg.

Feuilleton - Montag, 12. Dezember 1994

Saalbau Neukölln stand ganz im Zeichen der Gitarre

Eine Reise durch Zeit und Raum mit Gitarrenklängen wurde im Saalbau Neukölln geboten. Viele Epochen und Länder spiegelten sich in den Musikstücken des Abends wider. Von Barock bis Rock, aus Europa und der ganzen Welt wurden Werke unterschiedlichster Couleur vorgestellt. Einen ganzen Abend lang stand die Gitarre spartenübergreifend im Mittelpunkt.

Feuilleton - Mittwoch, 14. Dezember 1994

Herta Müller las Passagen aus ihrem Roman «Herztier»

Im Banat wurde sie vor 41 Jahren geboren, vor sieben Jahren siedelte sie in die Bundesrepublik über. Doch von Rumänien kommt Herta Müller nicht los, und jede Rückkehr ist schmerzhaft. Davon erzählt auch ihr Roman «Herztier» (Rowohlt-Verlag).

Feuilleton - Donnerstag, 15. Dezember 1994

Von Erasmus von Krause

Als «Versuchsanordnung» wurde die Uraufführung der Inszenierung «Das Geräusch» von Hartmut Meyer angekündigt. Warten hier staubtrockene Experimente aus dem Studierzimmer eines Laboranten auf den Zuschauer? Nein, keine akademische Kopfgeburt ist zu sehen, sondern der spielerische Spaß am Versuch, neue Wege zu gehen. Auf der kleinen Bühne im dritten Stock der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz hatte dieser theatralische Versuch am Dienstag seine erfolgreiche Premiere.

Feuilleton - Samstag, 17. Dezember 1994

In der Deutschen Oper schrillen die Alarmglocken Von Erasmus von Krause

Die Vorstellung des neuen Jahrbuches der Deutschen Oper Berlin hätte ein schöner Festakt werden können, gab es doch einige Erfolge zu feiern. Doch die Freude über das Erreichte wurde getrübt durch die Ausblicke auf die wirtschaftliche Lage des Hauses an der Bismarckstraße angesichts der jetzt bekannt gewordenen Pläne des Senats über die Zuschüsse für die Berliner Bühnen.

Feuilleton - Sonntag, 18. Dezember 1994

Ein Meister seines Faches glänzte mit seinen Bravourstücken am Flügel im Kammermusiksaal: Rudolf Buchbinder gab einen Klavierabend mit Werken von Haydn, Beethoven, Schumann und Liszt. Dabei zeigte er sich als einfühlsamer Interpret der Wiener Klassiker und als Virtuose im Stile der Romantiker. So stand der erste Teil des Abends ganz im Zeichen seiner besonderen Spezialitäten, den Werken Haydns und Beethovens.

Feuilleton - Sonntag, 18. Dezember 1994

«Seht doch, daß ich traurig bin» ist ein Abend überschrieben, der jetzt im Theater Fürst Oblomov am Hackeschen Markt gezeigt wird. In diesem Theater ist es erklärtes Ziel, soziales Engagement und Jugendarbeit in neuen Formen zu erproben.

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