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Monatsübersicht der Presseartikel

Dies ist eine Monatsübersicht der Artikel.

Feuilleton - Dienstag, 2. November 1993

«Made in Taiwan» ist bei uns bisher eher als eine allgemeine Warenbezeichnung bekannt. Doch von der Insel im chinesischen Meer kommen auch Filme. Nicht zuletzt «Das Hochzeitsbankett» des Taiwanesen Ang Lee - auf der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet - macht auf das Filmschaffen in diesem Land neugierig.

Feuilleton - Donnerstag, 4. November 1993

Interview mit Regisseurin Anne Pratten

Australien wurde fast 40 000 Jahre lang von den Aboriginals bewohnt, ehe Europäer diesen Kontinent entdeckten. Inzwischen stellen die Ureinwohner nur noch zwei Prozent der Bevölkerung. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind Anlaß und Thema der Arbeit der Regisseurin Anne Pratten. Anläßlich der Filmschau »Abortginality 93» (wir berichteten) mit Werken der Ureinwohner Australiens ist Anne Pratten in Deutschland, um ihren Film »Terra Nullins» vorzustellen. Wir sprachen mit Anne Pratten.

Feuilleton - Freitag, 5. November 1993

Man nehme ein gemischtes Publikum, heize ihm mit den Geschwistern Pfister kräftig ein und lasse den ganzen Saal gut zwei Stunden lang kochen. Das Ganze garniere man mit Schmalz und gebe dem Affen kräftig Zucker.

Nach diesem Rezept bereiteten Ursli Pfister zusammen mit seinem Bruder Toni und dem Fräulein Schneider einen köstlichen Abend in der Bar jeder Vernunft. Die Premiere seiner Show «A Pure Joy» wurde dem Titel vollauf gerecht.

Feuilleton - Montag, 8. November 1993

Wie die Vision des Schriftstellers E. T. A. Hoffmann aussehen könnte, darüber hat sich der Künstler Eberhardt Brucks Gedanken gemacht. Zu den Erzählungen des Romantikers hat er eine Mappe mit acht handaquarellierten Lithographien entworfen.

Diese Mappe ist nur eines von zahlreichen Beispielen aus der Fülle des graphischen Angebotes, das der Katalog zur «Quod Libet»-Antiquariatsmesse in Hamburg bereithält.

Feuilleton - Dienstag, 9. November 1993

Unter dem Titel «Wer viel gibt, soll auch viel bekommen» findet heute ein Galaabend statt, der vom Lions-Club Berlin «Brandenburger Tor» für die Rußlandhilfe veranstaltet wird. Die russische Botschaft Unter den Linden ist der Gastgeber für dieses Benefizkonzert.

Justus Frantz und die Sinfonia Varsovia werden vor rund 250 geladenen Gästen im Kuppel- und Spiegelsaal der Botschaft musizieren. Als Eintrittsgeld wurde eine Spende erbeten.

Feuilleton - Freitag, 12. November 1993

Als Gastspiel des kroatischen Jugendtheaters im Tiyatrom, dem türkischen Theater in der Alten Jakobstraße in Kreuzberg, hatte jetzt das Stück «Mitgift oder Wie dazwischenstehen» Premiere. Das Jugendtheater nennt sich nach dem kroatischen Renaissance-Autor Mann Drzic und spielt seit 1988. Auf dem Spielplan standen bisher auch schon zwei Musicals, mit denen man auch auf Tournee durch Kroatien ging.

Feuilleton - Dienstag, 16. November 1993

Ruth Piepho erinnerte an Gerhart Hauptmann

Gestern jährte sich Gerhart Hauptmanns Geburtstag zum 131. Mal, und das Gerhart Hauptmann Museum lädt aus diesem Anlaß zu einer Reihe von Veranstaltungen. Das Museum in Erkner, südöstlich von Berlin, befindet sich in dem Haus, das Hauptmann von 1885 bis 1889 bewohnte. Dort schrieb er den «Bahnwärter Thiel» und sein erstes Drama, «Vor Sonnenaufgang». Auch wurden dort drei seiner Söhne geboren.

Feuilleton - Donnerstag, 18. November 1993

Die Schrecken des Holocaust auf die Bühne bringen zu wollen, ist sicher ein zu würdigender Versuch. Den Akzent dabei auf die schon in der Sprachregelung getroffene Unmenschlichkeit zu legen, ist ein interessanter Ansatz. Dies umzusetzen versuchte Heimrad Bäcker mit seiner Dokumentensammlung «Epitaph». Jetzt erlebte das Stück seine Premiere im Hebbel-Theater.

Feuilleton - Sonntag, 21. November 1993

Die Slowenin Marusa Krese verlas Briefe aus Sarajewo

«Alles, was mir in dieser Groteske noch bleibt, ist Gedichte zu schreiben.» Kein Morgen für Sarajevo? Marusa Krese sprach zum Thema «Gestern und Heute in Sarajevo» im Literaturhaus an der Fasanenstraße.

Die Slowenin war 1990 als Auslandsjournalistin nach Berlin gekommen. Durch einen Beitrag für eine deutsche Zeitschrift, in dem sie sich im Zusammenhang mit der slowenischen Unabhängigkeit antinationalistisch äußerte, verlor sie ihre Arbeit. Nun lebt sie als freie Autorin in Berlin, steht jedoch in ständigem Briefkontakt zu ihren Freundinnen im ehemaligen Jugoslawien.

Feuilleton - Dienstag, 23. November 1993

«Ein fremdes Gefühl» heißt der erste Roman von Irene Dische. Es ist die Biographie von Benedikt Waller. Sein Leben wird facettenreich von der 4ljährigen Autorin beschrieben. Die Autorin stellte ihr Buch jetzt im Rahmen einer Lesung in der Großen Orangerie des Schlosses Charlottenburg vor.

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