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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Mittwoch, 27. April 1994

Die brasilianische Literatur Szene präsentiert sich ausgesprochen vielschichtig. Einen Eindruck davon vermittelt eine Veranstaltungsreihe südamerikanischer Autoren, die ihre Werke von Rostock bis München und von Aachen bis Berlin vorstellen.

An der Spree werden in drei Zyklen Lesungen im Haus der Kulturen der Welt veranstaltet. Von heute bis zum 30. April lesen Romanciers und Erzähler aus ihren Werken.

Feuilleton - Dienstag, 3. Mai 1994

Lucrezia Borgia, Tochter von Papst Alexander VI., kam bei ihren Zeitgenossen in einen schlechten Ruf. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert - und gilt wohl auch nach dem Tode. So kehrt denn die Borgia in Gestalt von Klara Höfels zurück und kommentiert die abendländische (Sitten-)Geschichte.

Feuilleton - Freitag, 13. Mai 1994

«Du bist nicht schön, du kannst nicht zum Theater gehen!» Mit diesen Worten wollte man Fanny Brice die Flausen vom Theaterspielen austreiben. Doch ließ sich das junge Mädchen nichts erzählen und versuchte ihr Glück. Ausgerechnet bei den legendären «Ziegfeld-Follies» reüssierte sie, einer Revuetreppe, die für die Schönheit ihrer Mädchen bekannt war.

Feuilleton - Dienstag, 17. Mai 1994

Das Theater in der DDR - ein weites Feld. Es war ein halbwegs geduldeter Freiraum in der Diktatur und wurde zum Sammelbecken für große Künstlerpersönlichkeiten. Namen wie der des Dramatikers Heiner Müller und der des Regisseurs Thomas Langhoff, von Schauspielern wie Dieter Mann, Inge Keller, Ekkehard Schall oder Christian Grashof fallen einem sofort ein.

Feuilleton - Dienstag, 17. Mai 1994

Kann eine Lesung eines Dramas dessen ganze Größe zeigen? Ja, sie kann! Vorausgesetzt, der Vortragende ist so ein großartiger Interpret wie der Theaterregisseur Peter Stein. Er las im Foyer des Kammermusiksaals den ersten Akt von Goethes «Faust II». Die folgenden vier Akte des Dramas trägt Stein jeweils an vier weiteren Abenden vor. Jeder der Akte ist ein kleines Drama in sich.

Stets fand Stein den rechten Ton und den rechten Zwischenton. Dabei verzichtete er auf Pathos und widmete seinen Vortrag den ironischen Untertönen.

Feuilleton - Montag, 30. Mai 1994

Das neue Programm des Kabaretts Pfeffergurke

«Was soll das ganze Theater?» lautet die dominierende Frage im neuen Programm des Kabaretts Pfeffergurke, das den Titel «Na, so ein Theater!» trägt. Künstler, Kritiker und Kultursenatoren bekommen ihr Fett weg. Rollenneid und Regiefehler werden aufs Korn genommen, und es kommen jene zu Wort, die man sonst im Theater nicht sieht: die Souffleuse und der Kantinenchef.

Feuilleton - Montag, 30. Mai 1994

Zum 60. Geburtstag wurde ihm zu Ehren ein Konzert gegeben: Ulrich Eckhardt, seit 22 Jahren Intendant der Berliner Festspiele. In der Siemens-Villa in Lankwitz versammelten sich Honoratioren und Prominenz aus Kultur und Politik.

Feuilleton - Samstag, 4. Juni 1994

«Tag des Kindes» in der Schaubude an der Greifswalder Straße: Einen ganzen Tag lang zeigten Nachwuchskünstler aus dem Bereich Puppenspiel und Kindertheater dort ihre Arbeiten. Studierende und Absolventen der Hochschule für Schauspielkunst präsentierten Märchen und Dramen in Aufführungen für Kinder und Erwachsene.

Feuilleton - Mittwoch, 8. Juni 1994

Bislang unbekannte Werke werden in einem Konzert im Haus Ungarn vorgestellt. Der ungarische Musikverlag Akkord hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus den Archiven bislang Unentdecktes zu publizieren. Da ist etwa der italienische Komponist Leonardo Vinci, ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs. Vincis Flötensonaten sind jetzt im Akkord-Verlag erschienen.

Feuilleton - Sonntag, 19. Juni 1994

Mit Insterburg & Co. ging es 1975 los, und seitdem ist Otfried Laur als Konzertveranstalter, später auch als Chef des Theater-Clubs, auf dem Posten. Zum Jubiläum im kommenden Jahr stellte Laur jetzt seine Projekte vor.

Er setzt auf Bekanntes und Beliebtes und wird auch, wie schon in den 19 Jahren zuvor, talentierte junge Künstler vorstellen. Laur wies besonders auf das Konzert von Pascal von Stocki hin, der am 3. Oktober in der Philharmonie als Pianist auftreten wird. Verdis «Nabucco» (6. November, ICC) wird ebenso zu hören sein wie Karel Gott (17. Dezember, ICC).

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