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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Freitag, 22. November 1996

Stilmix und Crossover sind ja sehr beliebt. Und was ein rechter Jazzer ist, findet in alten Schlagern genug Material für seine Art Musik. So hielt es auch Till Brönner mit alten deutschen Schlagern und präsentierte «German Songs» im Großen Sendesaal des SFB.

BMlive - Freitag, 22. November 1996

Ursula Temps ist kein Star, mehr eine Königin im Reich der Literatur. Heimisch ist sie damit auf den kleinen Bühnen. Und obwohl sie kein großes Publikum hat, so ist sie doch durch Mundpropaganda bekannt geworden. In ihren Soloprogrammen macht sie literarische Werke erlebbar. Jetzt auch wieder vom 27. bis 30. November in der Vaganten Bühne mit Dürrenmatts «Mondfinsternis». BMlive sprach mit der Künstlerin.

BMlive: Wie kamen Sie dazu, Literatur als Theater auf die Bühne zu stellen?

Potsdam - Montag, 25. November 1996

Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird im Angesicht des Todes immer neu gestellt. Eine beeindruckende Antwort in Musik hat Mozart mit seinem Requiem gegeben. Vielleicht ist es auch aus der Entstehung kurz vor seinem eigenen Tode ein so ungemein mitreißendes Klangereignis geworden. Es ist in jedem Fall ein in Musik gegossenes Zeugnis für das ewige Leben.

Feuilleton - Montag, 25. November 1996

So fremd das Mittelalter uns geworden ist, so reizvoll ist gerade diese Fremdheit. Jede Begegnung mit dieser Epoche bringt neue Eindrücke - sehr bewegende Eindrücke, wie beispielsweise die Musik jener Zeit. Ein «Star» ist Hildegard von Bingen geworden. Gerade durch die Interpretationen des Ensembles Sequentia.

Feuilleton - Donnerstag, 28. November 1996

Zugegeben ist der Meistersaal nicht der Ort, wo man einen abgerissenen Chansonnier erwarten würde. Aber es ist alles nur Show. Genauer gesagt: eine Ringelnatz-Bühnenshow. Kurt Lutz stellte mit dem Delphi Tanzorchester sein Programm «Wunderland» vor.

Lutz im Wunderland: Zwar ohne Alice, doch nicht minder wundersam. Die bizarren und grotesken Texte des Joachim Ringelnatz gaben den fruchtbaren Boden für eine wunderbar bunte Show. Kein Wunder, daß das beim Publikum gut ankam.

BMlive - Freitag, 29. November 1996

Eva träumt vom Ruhm. Hitlers Geliebte war sie nur im Geheimen. Im Moment des Unterganges des Reiches ist dieser Traum unrealistischer denn je. Berlin ist nicht Hollywood. Und statt des Lebens im Glanz steht nun der geplante Selbstmord vor ihren Augen.

Im Führerbunker in den letzten Kriegstagen ist nicht nur der Traum eines Größenwahnsinnigen ausgeträumt. Hoffnungen und Wünsche so vieler Menschen sind unter Soldatenstiefeln zertreten worden. Auch Evas Träume zerplatzen wie Seifenblasen.

BMlive - Freitag, 29. November 1996

Eine Spielwiese für neu Spielweisen soll sie sein: Die Baracke am Deutschen Theater. Am 3. Dezember wird der Spielort wiedereröffnet. Vielseitigkeit ist Trumpf. Musik und bildende Kunst, Video und Film, Performance und Philosophie finden neben dem Theaterspiel ihren Raum an der Schumannstraße. Sieben Foren geben die Richtung vor: Sprechraum, Kunstraum, Musikraum, Werkraum, Aktionsraum, Leseraum und Freiraum.

Feuilleton - Samstag, 30. November 1996

Von Erasmus von Krause

Reich ist man nur an Schnee. Die Bauern vom Flötenbachtal sind arm. Dort im Berner Oberland ist die Härte des Winters mit aller Macht zu spüren. Doch der harte Menschenschlag trotz den Widrigkeiten und hofft auf bessere Zeiten.

Die kommen in Gestalt des reichen Kanadiers Locher, der aus dem ärmlichen Schweizer Dorf stammt. Er hat in der weiten Welt sein Glück gemacht. Nun kehrt er Jahrzehnte später in seine alte Heimat zurück. Der alte Mann will die 14 Familien im Dorfe reich machen.

BMlive - Freitag, 6. Dezember 1996

Alles Gute kommt von oben. In einem kleinen amerikanischen Dorf kommt das Gute in Gestalt von Bill Starbuck daher. Starbuck ist seines Zeichens Regenmacher. Er kommt wie gerufen, denn eine Dürre plagt das Land. Er bringt neue Hoffnung.

Doch ist er wirklich so gut? Vielleicht ist sein Zauber nicht echt. Große Zweifel hat Lizzie Curry. Sie hat mit dem Aberglauben nichts am Hut. Die Versprechungen des Regenmachers wirken zu unglaublich.

BMlive - Freitag, 6. Dezember 1996

Matze ist tot. Er hat sich das Leben genommen. Den ständigen Terror in der Klasse hat er nicht mehr ausgehalten. In der Klasse 8c kämpft jeder gegen jeden - und der Schwächere unterliegt! Dann kommt eine Neuer in die Klasse: Sven, der härter im Nehmen ist als Matze.

Der Tod eines Schülers bringt neue Unruhe. Denn es stellt sich die Frage: Wer ist schuldig an seiner Verzweiflungstat? Entsetzen und Schuldgefühle plagen Mitschüler, Lehrer und Eltern. Verdrängen, vertuschen und verschweigen sind da probate Mittel...

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