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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Donnerstag, 24. Oktober 1996

Musik ist wie eine leuchtende Farbe. So empfindet beispielsweise der große Dirigent Günter Wand die Musik. Das will auch das traditionsreiche RIAS Jugendorchester mit seinem neugeschaffenen Logo ausdrücken. Schwungvoll zeigt es sich in den Farben Blau und Gold. Voller Stolz präsentierte Hanna-Renate Laurien, Vorsitzende des Fördervereins, dieses neue Erkennungszeichen.

BMlive - Freitag, 25. Oktober 1996

Unter der diskreten Oberfläche geht es hoch her: Im noblen Hotel haben die Leute ihre unterhaltsamen Sorgen. Die komödiantischen Seiten des Lebens sind in der «London Suite» zu sehen, die Neil Simon eingreichtet hat. Er gewährt mit seinem neuesten Stück Einlaß und Einblick in vier der Hotelzimmer.

Da ist zum einen der Buchautor, der hier logiert. Der Ahnungslose soll doch tatsächlich von seinem eigenen Agenten betrogen werden. Denn dieser hat es auf das Geld des Schriftstellers abgesehen.

Feuilleton - Montag, 28. Oktober 1996

Das alte Amerika wurde vor 500 Jahren entdeckt. Das neue Amerika wird nur zögernd erkundet. Die moderne «klassische» Kammermusik aus dem «Land der unbegrenzten Möglichkeiten» findet nur selten den Weg in unsere Konzertsäle. Neben den üblichen Highlights von Copland, Sousa oder Bernstein gibt es noch manch anderes.

BMlive - Freitag, 1. November 1996

Es spukt in Canterville! Vor dem Gespenst wird gewarnt!! Doch was schert das den Botschafter Otis? Schließlich ist er ein fortschrittlicher Amerikaner. Also kann es für ihn so etwas wie ein antiquiertes Gespenst nicht geben.

Er bezieht mit seiner Familie ein altes englisches Schloß nahe London. Bald geschehen merkwürdige, unheimliche und unerklärliche Dinge – unerklärlich allerdings nur für den, der nicht an Gespenster glaubt...

Potsdam - Mittwoch, 6. November 1996

Wer möchte dem tristen Novemberwetter jetzt nicht gerne wieder nach Süden entfliehen? Einen noch so kurzen Traum von Sonne und südländischer Lebensart genießen, derweil im kalten Potsdam der Alltag fern ist?

Einen Hauch des Fernwehs konnte man am Sonntag im Hans-Otto-Theater stillen. Italien kam in die brandenburgische Landeshauptstadt zu Besuch und ließ sein musikalisches Temperament durch das Haus am Alten Markt wehen.

BMlive - Freitag, 8. November 1996

Ehe der Aufstand abgestanden ist, will man die Früchte des Aufbegehrens genießen. Doch die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere. Dies ist die Einsicht dreier arbeitsloser Frauen nach der Wende. Was ist aus der Revolte geworden? Etwa eine Reform? Fehlanzeige!

BMlive - Freitag, 8. November 1996

Der zweite Frühling kommt im Herbst. Mit stürmischem Übermut würfeln die Frühlingsgefühle all das durcheinander, was so geordnet schien. Die vermischten Gefühle bringen viel Turbolenzen mit sich. So ergeht es Hermann und Christine: Sie kennen sich lange, sie kennen sich gut. Doch plötzlich ist alles anders. Wolfgang Spier spielt und inszeniert das Stück mit Johanna von Koczian im Theater am Kurfürstendamm. BMlive sprach mit beiden Schauspielern.

BMlive: Was für Menschen stellen Sie uns in diesem Stück vor?

Feuilleton - Samstag, 9. November 1996

Japans Exotik hat hierzulande einen besonderen Zauber. Der Reiz des Fremden ist groß. Gerade in der Kunst ist diese Faszination besonders spürbar, öffnet sie doch Einsichten in die Seele eines Volkes, die einem im alltäglichen Umgang meist verschlossen bleiben.

BMlive - Freitag, 15. November 1996

Warum grüßt mich mein Nachbar nicht? Vielleicht hat er es nur eilig. Oder er hat mich nicht gesehen. Oder er hat was gegen mich! Ich habe ihm doch nichts getan!! Warum also haßt er mich?!

Diese Frage kann der geübte Pessimist leicht beantworten. Er kennt den Weg zur selbstgemachten Melancholie. Keine Frage: Es ist eine hohe Kunst aus alltäglichen Begebenheiten eine existenzbedrohende Katastrophe zu machen.

Feuilleton - Sonntag, 17. November 1996

Romantische Märchenopern gehören in die Winter und Weihnachtszeit. Doch es gibt mehr als immer nur «Hänsel und Gretel». Die Geschichte von zwei Königen, die gerne «Schwarzer Peter» spielen und so dem Märchen den Namen geben, gehört auch dazu. Die Oper von Norbert Schultze ist ab dem 16. November im Metropol Theater zu sehen.

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