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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Dienstag, 8. Oktober 1996

Wo liegt Ostarrîchi? In einem Land vor unserer Zeit. Tausend Jahre weit entfernt und doch so nah. Tausend Jahre Tradition und doch so neu. Österreich feiert in diesen Tagen die 1000. Wiederkehr seiner Namensgebung. Am 1. November 996 schenkte Otto III. dem Freisinger Bischof Gottschalk jenes «Ostarrichi».

BMlive - Freitag, 11. Oktober 1996

Ritter, Dene, Voss - drei Namen, drei Geschwister. Und in brüderlicher Einheit kommen Dichtung und Wahrheit Hand in Hand einher. Das Stück «Ritter, Dene, Voss» von Thomas Bernhard kommt ab dem 13. September auf die Bühne des Schloßpark-Theaters. Hausherr Sasse inszeniert den selten gespielten Bernhard. BMlive sprach mit den beiden Darstellern Verena Peter und Peter Kock.

BMlive: Worum geht es?

Feuilleton - Samstag, 12. Oktober 1996

Eine Gattung – viele Farbe: So klein und überschaubar ein Streichquartett wirkt, so reich ist es an musikalischen Möglichkeiten. Und aus der vielfältigen Welt dieser Form der Kammermusik bot eine Reise durch die Epochen einen Einblick in die Wandlungen dieser Gattung.

Die Könner der Staatskapelle luden in ihr Stammhaus. Im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden brachten sie drei Werke zur Aufführung. Lothar Strauß, Bernd Müller (beide Violine), Klaus Schwärsky (Viola) und Josef Schwab (Cello) überzeugten mit ihrer Perfektion.

Feuilleton - Sonntag, 13. Oktober 1996

Jung sind sie und haben Hunger auf Erfolg. Sie haben an der Hochschule der Künste Musical studiert und zeigen nun ihr Können. In der Neuköllner Oper bekommen sie ihren Abend, um sich vorzustellen. Die neue Reihe «Junge Hunde» präsentiert in loser Folge die etwa einstündigen Soloprogramme der frischgebackenen Künstler.

Potsdam - Sonntag, 13. Oktober 1996

Eine glitzernde Traumwelt ist die Welt des Musicals allemal. Und der Zauber dieser ganz eigenen Welt geht von jungen Stars aus, die neu am Himmel aufscheinen. Ob Sternschnuppe oder Fixstern wird dann oft erst die Zukunft zeigen. Einen leuchtenden Start haben jetzt vier Studenten der Hochschule der Künste Berlin gezeigt.

Feuilleton - Dienstag, 15. Oktober 1996

Mausefamilie Käsehoch hat es nicht leicht. Die Katze schleicht vor dem Mauseloch, und der leckere Käse ist schwer zu bekommen. Vater Käsehoch hat noch ein anderes Problem, denn Töchterchen Knuspi hat sich in Schneeweiß verliebt. Doch der gehört zur Familie der grauen Mäuse und mit denen wollen die weißen Mäuse nichts zu tun haben.

Feuilleton - Freitag, 18. Oktober 1996

Die Deutsche Oper hat mit seiner Oper «Oedipe» eine Rarität in ihrem Spielplan. Sein Einziges Opernwerk erfreut sich regen Zuspruchs - ein Anlaß für das Haus an der Bismarckstraße mehr über diesen Komponisten herauszufinden und vorzustellen. Also lud Dramaturg Curt A. Roesler zu einer Enescu-Soiree ins Parkett-Foyer. Er hatte ein Programm mit Liedern und Kammermusik des rumänisch-französischen Komponisten zusammengestellt. Ergänzend hatte er Toneinspielungen ausgewählt, die das Œuvre mit all seinen Facetten darstellten.

BMlive - Freitag, 18. Oktober 1996

Irdisches Gut ist vergänglich. Und die Ewigkeit ist nicht käuflich. Binsenweisheiten, die erst dann zur erschreckenden Gewißheit anwachsen, wenn der Tod seine Hand ausstreckt. So geht es dem Lebemann Jedermann, der plötzlich Rechenschaft über sein Tun ablegen soll.

An der Schwelle zur Ewigkeit zählt sein Reichtum nichts. Wie stark sind Glaube, Liebe, Hoffnung? Jedermanns Werke sind schwach. Bang wird es Jedermann vor dem Antritt der letzten Reise. Bisher hat er nie an das Jenseits gedacht.

Feuilleton - Sonntag, 20. Oktober 1996

Die Tage Alter Musik haben begonnen, und sie begannen mit einem künstlerischen Höhepunkt. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ließ das Orchestre des Champs-Elysées alle Pracht mozartscher Kompositionen hell erstrahlen. Mit seinem Klarinetten-Konzert und der Prager Sinfonie griff man bei der Programmgestaltung auf Bewährtes zurück.

Feuilleton - Mittwoch, 23. Oktober 1996

Wenn ein Virtuose komponiert, ist der Begriff «Etüde »mit Vorsicht zu genießen. So auch im Falle von Franz Liszt. Was er sich für die eignen flinken Finger schrieb, ist alles andere als eine bloße Etüde, selbst wenn es diesen Namen trägt. Dieses gewisse Understatement gehört eben auch zum Genie des Tastenartisten.

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