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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

BMlive - Freitag, 13. September 1996

Einsame Wege führen durch den Spessart. Kaum einer wagt sich dort hin. Räuber lauern an den Wegen. Nur ein einsames Wirtshaus harrt der Gäste, die sich hierher verirren. Die Gastlichkeit des Wirts ist aber allenfalls vordergründig freundlich...

«Das Wirtshaus im Spessart» kommt jetzt auf die Bühne des Theater im Palais am Festungsgraben. Frei nach dem Kultfilm von Kurt Hoffmann, der frei nach Wilhelm Hauffs Märchen entstand, nimmt sich Regisseurin Barbara Abend unbefangen die Freiheit, diesen Spaß zu inszenieren.

Feuilleton - Samstag, 14. September 1996

Alles, was Spaß macht, ist Sünde oder macht dick. Eine Erkenntnis, die für die Heldin in Helga Lippelts neuem Roman zu der titelgebenden Einsicht führt: Iß oder liebe». Dieses vertrackte Entweder Oder macht arge Probleme. Der Liebe zu einem jungen schönen Mann stehen etliche überflüssige Pfunde im Wege. Was ist zu tun? jünger werden ist das Rezept. Und das ist ja nur eine Frage des Willens! Oder? Es ist eben nicht so leicht mit dem Hunger. So bleibt dieser Singlefrau nur die liebe Sünde – aber bitte mit Sahne ...

Feuilleton - Sonntag, 15. September 1996

Grenzgänger zwischen Ost und West gingen hier ein und aus. Der «Tränenpalast» am Bahnhof Friedrichstraße hat sich indes vom Kontrollpunkt zum Konzerthaus gewandelt. Staat Ausweiskontrolle gibt’s nur noch die Einlaßkontrolle. Doch für Grenzgänger ist man an diesem Ort nach wie vor offen.

BMlive - Freitag, 20. September 1996

Märchenhaft Aussichten für Kinder: 1001 Bühnen machen mit bei der UNICEF-Aktion «1001 Theater für die Kinder dieser Welt». Auch und gerade weil das Leben vieler Kinder heute weltweit noch nicht leicht ist, ruft die UNICEF zu diesem Theaterfest am 21. September auf.

BMlive - Freitag, 20. September 1996

Geheimnisvolle Exotik kommt nach Berlin. Schattenspiele aus dem Reich der Mitte gastieren in der Ufa-Fabrik. Die chinesischen Schattenspieler aus der Provinz Shaanxi wollen die Großen und die Kleinen mit ihren Szenen aus chinesischen Heldensagen, Märchen und Dramen begeistern.

Ob wilde Zweikämpfe oder lyrische Bootsfahrten, ob Komik oder Krimi, ob Drachen, Affenkönig oder Löwen: Reich an Figuren und Geschichten ist dieses Spiel allemal. Die kostbaren Figuren erzählen ihre kleinen und großen Geschichten.

BMlive - Freitag, 20. September 1996

Noch wird gewerkelt, gehämmert und gemalert. Doch der zukünftige Glanz ist schon zu erkennen: Die Hackeschen Höfe machen sich schick. Zum neuen Leben an diesem historischen Ort gehört auch ein Kino. Das «Hackesche Höfe Filmtheater» bietet gleich vier Kinosäle, die nach und nach seit dem 17. April geöffnet wurden.

Drei mutige Kinoenthusiasten haben sich ein Herz gefaßt und mit viel Engagement das Kino aus dem Nichts aufgebaut. Gerhard Groß, Christine Hebel und Burkhard Voiges legen gleichermaßen Wert auf ein gutes Erscheinungsbild und ein erlesenes Programm.

BMlive - Freitag, 27. September 1996

Ein Monument ist jeder Teil für sich: «Faust I + II» von Johann Wolfgang von Goethe. Schon der erste Teil ist ein theatralisch opulentes Werk. Nicht minder der Tragödie zweiter Teil: Auch hier hat Goethe vieles hineingelegt, was sich zu Mythologie, Religion und Geschichte sagen läßt. Doktor Heinrich Fausts Geschichte ist unter der Hand des Dichterfürsten zu einem Theaterhöhepunkt geworden.

BMlive - Freitag, 27. September 1996

Sir Wilfried Robarts kann sich über diesen leichten Fall freuen: Zwar steht es für seinen Mandanten Leonard Vole nicht gut, doch er hat ein wasserdichtes Alibi. Romaine Heilger ist Zeugin der Verteidigung. Doch vor Gericht läßt sie die Bombe platzen: Sie widerruft ihre erste Aussage und liefert Vole ans Messer. Sie wird zur Zeugin der Anklage!

BMlive - Freitag, 27. September 1996

Auf nach Paris! Dort müssen lebenslustige Witwen nicht alleinbleiben. Hanna Glawari ist reich, nein: sehr reich! Und sie will eine neue Liebe. Also stürzt sie sich mit Schwung ins lebhafte Paris. Dort begegnet sie Graf Danilowitsch, einer alten Liebe...

«Die lustige Witwe» von Franz Lehar ist die erste Inszenierung von Rene Kollo am Metropol-Theater. Der frischgebackene Intendant singt die Rolle des Danilowitsch. Er teilt sie sich mit einem bekannten Star des Hauses: Fritz Hille. BMlive sprach mit Kammersänger Hille.

BMlive - Freitag, 4. Oktober 1996

Hinrich Lobek hat schon viel versucht. Die Wende hat ihn aus der Bahn geworfen. War er einst ein «zutiefst überzeugter Vertreter der sozialistischen Ordnung», so muß er jetzt das verheimlichen. Gefragt und gesucht sind die Männer mit «langjähriger Erfahrung im Vertreterbereich».

Seine Biographie schreibt er jetzt neu; er paßt sich westlichen Standards an – und sei es nur auf dem Papier. Doch die Sache funktioniert. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen, bekommt er nun einen vielversprechenden Arbeitsplatz: Er soll Zimmerspringbrunnen verkaufen.

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