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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Sonntag, 21. November 1993

Die Slowenin Marusa Krese verlas Briefe aus Sarajewo

«Alles, was mir in dieser Groteske noch bleibt, ist Gedichte zu schreiben.» Kein Morgen für Sarajevo? Marusa Krese sprach zum Thema «Gestern und Heute in Sarajevo» im Literaturhaus an der Fasanenstraße.

Die Slowenin war 1990 als Auslandsjournalistin nach Berlin gekommen. Durch einen Beitrag für eine deutsche Zeitschrift, in dem sie sich im Zusammenhang mit der slowenischen Unabhängigkeit antinationalistisch äußerte, verlor sie ihre Arbeit. Nun lebt sie als freie Autorin in Berlin, steht jedoch in ständigem Briefkontakt zu ihren Freundinnen im ehemaligen Jugoslawien.

Feuilleton - Dienstag, 23. November 1993

«Ein fremdes Gefühl» heißt der erste Roman von Irene Dische. Es ist die Biographie von Benedikt Waller. Sein Leben wird facettenreich von der 4ljährigen Autorin beschrieben. Die Autorin stellte ihr Buch jetzt im Rahmen einer Lesung in der Großen Orangerie des Schlosses Charlottenburg vor.

Feuilleton - Mittwoch, 24. November 1993

Wenn es Winter wird, kommt auch die Zeit des Geschichtenerzählens. Wie der Schnee zum Winter gehören auch Märchen in diese Zeit des Jahres. Die Puppenspieler sind dabei die idealen Erzähler. So gastieren ab dem 1. Advent, dem 28. November, Puppenspielensembles aus Deutschland, Frankreich und der Ukraine in der Schaubude in Prenzlauer Berg.

Sie zeigen bis zum 23. Dezember ihre Inszenierungen im Rahmen der ersten thematischen Gastspielreihe in der Schaubude. Deren künstlerischer Leiter, Gerd Taube, hat mehrere Gruppen eingeladen, die Weihnachtsstücke erarbeitet haben.

Feuilleton - Donnerstag, 25. November 1993

Das Licht verlischt im Berliner Dom, und in die Stille hinein erhebt der gewaltige Orgelklang seine Stimme. Das Spiel um «Jedermann» beginnt. Der Tod wird ausgesandt, um Jedermann vor den Richtstuhl zu rufen. Entsetzt bittet dieser um Aufschub.

Feuilleton - Montag, 29. November 1993

Ein ungewöhnlicher Ort für ein ungewöhnliches Buch: Im Gambrinus der Schultheiß-Brauerei stellten die Autoren Reinhard Wöbke und Norbert Gisder jetzt ihr Buch »Backstage - das Ballett der Deutschen Staatsoper» vor.

Das Buch will ein Schlaglicht auf die Arbeit des Ballettensembles der Staatsoper werfen. Und das tut es aus einer Perspektive, die dem Opernbesucher einen ungewohnten Einblick gewährt.

Feuilleton - Montag, 29. November 1993

Wer nicht nur ein Kochbuch und das Telefonbuch sein eigen nennt, sondern auch noch viele andere Bücher besitzt, ja, eine ganze Bibliothek, der wird seine Bücher gern mit seinem Namen zeichnen wollen. Das hat Tradition. Daraus hervorgegangen ist eine ganze Kunstrichtung, für die Graphiker ex-libris-Signets entworfen haben.

Jetzt ist in der Kleinen Galerie im Studio Otto Nagel eine Ausstellung zum 4. Berliner Ex-libris-Treffen eröffnet worden. Aus ganz Deutschland kommen Sammler und Graphiker. Die größte Sammlung ist im Besitz von Rainer Kabel.

Feuilleton - Freitag, 10. Dezember 1993

Leichen pflastern seinen Weg, und er brachte auch noch den Mann um, dem er seinen Ruhm zu verdanken hatte: Sir Arthur Conan Doyle ließ seinen Helden Sherlock Holmes zahlreiche Morde aufklären, bis er schließlich die Spürnase mit spitzer Feder um die Ecke brachte.

Sherlock Holmes endete bei den Reichenbachfällen in der Schweiz. Er stürzte zusammen mit seinem Widersacher Moriarty hinab. Der größte Verbrecher und der größte Detektiv waren so im Tode vereint. Doch ist Holmes wirklich tot? Und wer war dieser Moriarty? Vieles ist noch mysteriös.

Feuilleton - Dienstag, 21. Dezember 1993

Der Alltag von vier Jugendlichen steht im Mittelpunkt des Stückes «Teens Up», das im Hackeschen Hof-Theater zu sehen ist. Ein Spiel um Lust und Frust, um Liebe und Furcht der Jugendlichen. Schlaglichtartig wird eine Reihe von Szenen gezeigt, die ohne viele Worte auskommen.

Feuilleton - Montag, 27. Dezember 1993

Dem Winter und der Kälte in Berlin entfliehen - wer möchte das in dieser Zeit nicht? Doch manch einer scheut die Mühen des Kofferpackens und die Geldausgabe. All diesen sei gesagt: Die südländische Sonne ist zu Gast in unserer Stadt.

Direkt aus Rio de Janeiro kommt die Tanzgruppe Brasiliana und bringt ins verschneite Berlin Samba, Sonne und Senoritas. Nicht nur ein Hauch brasilianischen Temperaments umweht hier den Zuschauer. Eine frische Brise des Frohsinns aus Südwest umfängt einen.

Feuilleton - Montag, 27. Dezember 1993

Samba, Sonne und Senoritas: Mit heißen Tänzen und knappen Kostümen erfreut das Ensemble Brasiliana wieder das Publikum im Konzertsaal der Hochschule der Künste. Bossa Nova, Samba und Lambada geben den Ton und Takt an: ein Hauch von Karneval unterm Zuckerhut zu Gast in Berlin. Das farbenfrohe Spektakel aus Rio de Janeiro wird zu Silvester nochmals um 19 und um 22 Uhr an der Charlottenburger Hardenbergstraße gezeigt. Sektlaune ist garantiert.

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