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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Dienstag, 11. Oktober 1994

Die Berliner Dirigentenwerkstatt wurde 1993 von Guillermo Tuchsznaider ins Leben gerufen. In diesem Jahr hat man sich in Symposien mit den Werken von Iannis Xenakis befaßt. Das Abschlußkonzert fand in der Akademie der Künste statt, und Professor Rudolf Frisius moderierte den Abend. Und er führte in die acht Stücke von Xenakis ein.

Feuilleton - Sonntag, 16. Oktober 1994

Studiobühne der FU widmet sich Musikstück

Not macht erfinderisch, und Kriegszeiten sind Notzeiten. Aus dieser Not begann 1917 Igor Strawinsky im schweizerischen Exil zusammen mit C. F. Ramuz ein eigenes Stück zu entwickeln, das sich mit möglichst wenig Aufwand realisieren ließ. Am 29. September 1918 wurde in Lausanne «L'Histoire du Soldat» aufgeführt.

Feuilleton - Dienstag, 18. Oktober 1994

Feurige Wiener Klassik, verträumte und verklärte Romantik erklang beim Konzert des Neuen Münchner Klaviertrios im Kammermusiksaal der Philharmonie. Adrian Lazar (Violine), Gerhard Zank (Violoncello) und Hermann Lechner (Klavier) heißen die drei hervorragenden und preisgekrönten Musiker.

Mit ihrer kultivierten Spielkunst zogen sie die Hörer schnell ihren Bann und ernteten dafür sehr viel Beifall. Eröffnet wurde der Abend mit dem «Zigeunertrio» in G-Dur von Joseph Haydn, gefolgt von Edouard Lalos Trio in a-Moll op. 26. und Franz Schuberts Trio in Es-Dur op. 100.

Feuilleton - Freitag, 21. Oktober 1994

Die Mindesthaltbarkeit, die Erich Honecker dem «antifaschistischen Schutzwall» prophezeit hatte, hat die Mauer zwar nicht erreicht, aber sie hat mehr als lange genug gestanden, um das Leben einer ganzen Generation zu prägen. Diese Kinder, im Schatten der Mauer geboren, nennt Stefan Pannen Mauerkinder. Sein Buch «Wir Mauerkinder» ist eine Bestandsaufnahme der Situation der jetzt etwa 30- bis 35jährigen. (Beltz/Quadriga Verlag, Weinheim, 250 S., 36 DM)

Feuilleton - Samstag, 22. Oktober 1994

Schauspielstudenten zeigen Sobols «Palästinenserin»

Der Konflikt zwischen Juden und Arabern ist alt und blutig. Die Aussöhnung, die jetzt versucht wird, haben manche Friedensverfechter schon lange gefordert. In diesem Geiste hat auch der israelische Dramatiker Joshua Sobol sein Stück «Die Palästinenserin» geschrieben. Es erzählt von einem Filmteam, das die Erlebnisse einer Palästinenserin verfilmen will, die einen Juden liebt.

Feuilleton - Donnerstag, 27. Oktober 1994

Überzeugendes Gastspiel im Schloß Friedrichsfelde

Ein Trend scheint sich zu verstärken: Immer mehr junge talentierte Musiker schließen sich zu immer neuen kleinen Ensembles zusammen. Das Modern Art Sextet ist eine dieser Neugründungen des Jahres. In einem Konzert im Schloß Friedrichsfelde demonstrieren sie ihr Können.

Feuilleton - Samstag, 29. Oktober 1994

Welcher Ort wäre geeigneter, das Leben einer Schauspielerin Revue passieren zu lassen, als das Theater selbst? Die Garderobe, natürlich, denn hier können Dinge gesagt werden, die auf der Bühne unangemessen sind. Der Zuschauer ist Gast in der Garderobe zweier Schauspielerinnen. Die eine (Martina Scherf) verehrt Sarah Bernhardt und schlüpft in ihre Rolle, die andere (Ute Lubosch) beobachtet und kommentiert ihre Kollegin.

Feuilleton - Montag, 31. Oktober 1994

Berliner Originale und die kleinen Leute hat Pinsel-Heinrich, wie Zille liebevoll genannt wurde, mit leichtem Strich festgehalten. In den Hinterhöfen galt eine andere Höflichkeit als in den Palästen Spreeathens; in Zilles «Milljöh» sagte man sich mit der typischen Berliner Schnauze die Wahrheit.

Feuilleton - Dienstag, 1. November 1994

Lesung mit Rolf Ludwig zur Ehren von Joseph Roth

In den Fallstricken des Gesetzes verfängt sich Andreas Pum, doch er begehrt auf. «Die Rebellion» heißt eine Erzählung von Joseph Roth, die in der Sonntagsmatinee von Rolf Ludwig in den Kammerspielen des Deutschen Theaters gelesen wurde. Ludwigs souveräner Vortrag, fast schon theatralisches Spiel, bringt Roths Text zum Leuchten.

Feuilleton - Mittwoch, 2. November 1994

Zum Singen und Musizieren lud der Berliner Sängerbund in den Kammermusiksaal der Philharmonie. Mit einem Aufgebot von drei Orchestern und vier Chören wurde ein umfangreiches Programm unter dem Titel «Cantare et sonare» gestaltet. Ein Programm, bei dem insbesondere der musikalische Nachwuchs sein Können beweisen konnte.

Das Streichorchester der Musikschule Lichtenberg eröffnete zusammen mit allen Chören das Konzert. Unter der Leitung von Marek Bobéth wurde Mozarts «Brüder reicht die Hand zum Bunde» gespielt.

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