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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Freitag, 23. September 1994

Nikolaus Sander, SPD-Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für kulturelle Angelegenheiten des Berliner Abgeordnetenhauses, lud zum «Dahlemer Kulturpolitischen Gespräch» und stellte in der Domäne Dahlem Yakov Kreizberg vor, der seit Beginn der Spielzeit neuer Chefdirigent der Komischen Oper Berlin ist. In dieser Funktion hat Kreizberg bereits Anerkennung geerntet, denn er leitete die Premiere von Goldschmidts Oper «Der gewaltige Hahnrei».

Feuilleton - Montag, 26. September 1994

Der Artur-Brauner-Preis ging, wie in den beiden Vorjahren, wieder an einen Film, der sich mit der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise befaßt. Wie Otto Sander jetzt bei der Verleihung im Astor-Kino in seinem Grußwort sagte, habe man einen solchen Film mit «Auf Wiedersehen Amerika» von Jan Schütte gefunden.

Feuilleton - Montag, 26. September 1994

Die Köpfe rollten im Gefolge der französischen Revolution. Es ist jetzt genau 200 Jahre her, daß André Chénier auf der Guillotine endete. Über diesen Lyriker, der mit knapp 32 Jahren den Schergen Robespierres zum Opfer fiel, hat Umberto Giordano (1862-1948) eine Oper geschrieben.

Feuilleton - Samstag, 1. Oktober 1994

«Petersburg und Europa» war das Konzert überschrieben, das das Quintett «Musica Petropolitana» aus St. Petersburg bei den Friedenauer Kammerkonzerten gab. International haben sich die fünf Musiker einen guten Ruf erworben.

Auf dem Programm: unter anderem Werke von Maksim Berezovskij (1745-1777), der in St. Petersburg und in Italien ausgebildet wurde. Daneben standen Kompositionen, die prägend für ganz Europa wurden: von Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Johann Christian Bach und Carlo Tessarini.

Feuilleton - Dienstag, 4. Oktober 1994

Sie wurden verehrt, dann von den Nazis verfolgt und schließlich vom Publikum vergessen. Dieses Schicksal teilten viele Künstler zwischen 1933 und 1945, die als Juden, Kommunisten oder Regimegegner denunziert wurden. Wer nicht rechtzeitig ins Exil ging, kam ins Konzentrationslager.

Feuilleton - Dienstag, 4. Oktober 1994

Wilton Barnhardts neuer Roman «Der 13. Apostel»

Einen Roman von fast biblischen Ausmaßen und mit einem biblischen Thema hat der amerikanische Autor Wilton Barnhardt vorgelegt. Sein nunmehr zweiter Roman heißt «Der 13. Apostel und erzählt von der spannenden Jagd nach einem verschollenen Evangelium. Dies ist kein Buch für Leseratten, die gerade auf Diät sind, denn dieses Buch ist nicht einfach nur «Lesefutter», es ist ein opulentes Mahl.

Feuilleton - Mittwoch, 5. Oktober 1994

Am schönen Wolfgangsee liegt eines der bekanntesten Hotels, das Theaterkarriere gemacht hat: Das Weiße Rößl. Aus dem Lustspiel «Im weißen Rößl am Wolfgangsee”, von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg 1898 geschrieben, wurde ein Singspiel, das 1930 in Berlin Premiere hatte. Nun wird es wieder in Berlin aufgeführt, in der Bar jeder Vernunft.

Feuilleton - Donnerstag, 6. Oktober 1994

Vor 112 Jahren wurde die Finnische Musik-Akademie gegründet, die 1939 den Namen eines Schülers und späteren Lehrers erhielt: Jean Sibelius. Die Herbsttournee der Sibelius Akademie führte das Orchester nach Dresden und nun auch nach Berlin. In der Hochschule der Künste gaben die Musiker ein bemerkenswertes Konzert. Auf dem Programm standen Werke von Väinö Raitio, Dmitri Schostakowitsch und Jean Sibelius.

Feuilleton - Sonntag, 9. Oktober 1994

«Nibeljungen»-Premiere

Im märchenhaften Wald findet die Hirschkuh den Knaben Siegfried und zieht ihn auf. An einem anderen Ort im Wald wird Wieland vom Schmied Mime erzogen. Doch Wieland hat wenig mit dem Kriegshandwerk im Sinn, das Mime ihm beibringen will. Eines Tages treffen Siegfried und Wieland aufeinander und werden Freunde. Als Mime Siegfried sieht, will er aus ihm auch einen Schmied und Helden machen.

Feuilleton - Sonntag, 9. Oktober 1994

«Verliebte Tändeleyen» mit drei Berliner Schauspielern

In der Schule der Verliebten wird mancher Verliebte zum Toren und mancher Tor zum Verliebten. Die Schäferspiele des Rokoko zeigen, zu welchen dichterischen Blüten es die verliebte Blütenträumerei des 18. Jahrhunderts brachte. Von Friedrich von Hagedorn, Johann Nicolas Götz, Christian Felix Weise und Johann Bürkll stammen Köstlichkeiten der Liebespoesie.

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