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Presseartikel in chronologischer Reihenfolge

Hier sind meine Arbeiten als freier Journalist für die Berliner Morgenpost zwischen 1993 und 1998 chronologisch aufgelistet. Bitte klicken Sie auf den Titel eines Artikels, um den ganzen Text zu lesen.
Viel Spaß bei Stöbern.

Feuilleton - Dienstag, 5. Oktober 1993

Schon wieder werden die Instrumenten-Koffer gepackt: Vom 17. Oktober bis zum 1. November geht das Berliner Philharmonische Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Claudio Abbado auf Konzertreise nach Nordamerika.

Feuilleton - Freitag, 8. Oktober 1993

Im Spiegelzelt der Bar jeder Vernunft hatte sich ein interessiertes Publikum versammelt, um Wolf Wondratscheks Lyrik zu hören. Gewiß nicht bar jeder guten Erwartung harrte man im ausverkauften Etablissement der Gedichte, die da kommen sollten. «Salut dem Dichter» hieß das Programm des Abends. Es salutierten Otto Sander, Walter Schmidinger und Matthieu Carriére.

Feuilleton - Samstag, 9. Oktober 1993
Gespräch mit der norwegischen Kulturministerin Ase Kleveland, die zu Gast in Berlin ist

Im Rahmen der norwegischen Kulturwochen «norsk kultur», die seit dem 1. Oktober in Berlin stattfinden, kam die norwegische Kulturministerin, Ase Kleveland, zu Besuch. Unter anderem eröffnete sie die Skulpturenausstellung im Lustgarten. 14 Arbeiten von elf norwegischen Künstlern sind zwischen Spree und Dom ausgestellt.

Feuilleton - Samstag, 9. Oktober 1993

Das Herbstprogramm des Puppentheaters «Schaubube» sieht neben vielen Eigenproduktionen auch ein Gastspiel des chinesischen Theaters «Tiezhi mu 'ou» vor. Im Verlauf seiner Europa-Tournee kommt das Ensemble am 10. und 11. Oktober nach Berlin und zeigt klassische Themen und Szenen der Chao-Oper. Dazu wird originale Chao-Opernmusik gespielt.

Feuilleton - Samstag, 9. Oktober 1993

Im Tschechischen Zentrum an der Leipziger Straße stellte sich der Tscheche Jiri Stransky mit einer Lesung vor. Der ebenfalls vorgesehene slowakischen Autor Juraj Spitzer mußte wegen Erkrankung absagen.

Der 1931 in Prag geborene Stransky wurde in den fünfziger Jahren zu acht Jahren Haft und Zwangsarbeit verurteilt. Die Wende brachte die Rehabilitation. Seit 1992 ist er Präsident des Tschechischen Pen-Clubs.

Feuilleton - Montag, 11. Oktober 1993

Joachim ist kein Held. Und doch ist er der Held des Theaterstücks «Nachtvogel» von Rudolf Herfurtner, das im Rahmen der norwegischen Kulturwochen gezeigt wurde. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Buch von Tormod Haugen.

Der kleine Joachim hat vor so manchem Angst, besonders vor den Nachtvögeln, die in seine Träume eindringen. Das Nachbarmädchen Sara hat eine blühende Phantasie und erzählt Joachim Schauermärchen von der Nachbarin, die eine Hexe sei und dem Hausmeister, der immer Morde begehe.

Feuilleton - Dienstag, 12. Oktober 1993

Die Theatergruppe Makhampom aus Thailand stellte sich in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg mit ihrem Stück «Daeng zwischen den Welten» vor. Die freie Gruppe Makhampom besteht seit 1980 und widmet sich der Aufführung traditioneller Stücke ebenso wie der Inszenierung eigener Arbeiten. Seit dem 24. September reist das Ensemble erfolgreich durch Deutschland.

Feuilleton - Mittwoch, 13. Oktober 1993

Seit zehn Jahren besteht das Bröhan-Museum in Berlin-Charlottenburg. Am 14. Oktober 1984 hatte Professor Karl-H. Bröhan seine Sammlung dem Land Berlin geschenkt. Damit wurde der Grundstock einer Ausstellung des Jugendstils und des Art Deco gelegt.

In den vergangenen Jahren hat Bröhan, der nicht nur Namensgeher, sondern auch Mäzen dieses Museums ist, unermüdlich weiter gesammelt und so diese Institution zu einer international renommierten Adresse im Berliner Kulturbereich gemacht.

Feuilleton - Freitag, 15. Oktober 1993

Regisseur Thomas Heise über die heutige Bertolt-Brecht-Premiere am Schiffbauerdamm

Heute hat im Berliner Ensemble Bertolt Brechts «Der Brotladen» Premiere. Das 1928 entstandene Fragment hatte erst 1967 seine Uraufführung im Haus am Schiffbauerdamm erlebt und wurde seither nur selten gespielt. Die neue Inszenierung übernahm Thomas Heise. Weitere Aufführungen sind am 16. Oktober sowie am 12. und 14. November jeweils um 19.30 Uhr. Wir sprachen mit dem Regisseur.

Berliner Morgenpost: Nach der «Fatzer»-Aufführung durch Heiner Müller ist diese Premiere die zweite Inszenierung eines Fragments aus Brechts Feder. Wie haben Sie sich das Stück erarbeitet?

Feuilleton - Freitag, 15. Oktober 1993

Das norwegische Verdens teatret führte jetzt im Podewil seine «Oktobertrilogie» auf. Zu sehen war der zweite und dritte Teil der Trilogie.

Angekündigt war eine Mixtur aus Lesung, Revue, herkömmlichem Stückdialog und Improvisation. Damit wolle man die «bedeutungslos gewordenen Lebenszusammenhänge» humoristisch aufs Korn nehmen, hieß es vollmundig im Programmzettel.

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